Broccoli das grüne Wunder


Broccoli, auch Brokkoli geschrieben, ist ein vielseitiges und nährstoffreiches Gemüse, das zur Familie der Kreuzblütler gehört. Die Schreibweise „Broccoli“ stammt aus dem Italienischen und wird vor allem international verwendet, während „Brokkoli“ im deutschen Sprachraum gebräuchlicher ist.

 

Seinen Ursprung hat Broccoli im Mittelmeerraum, insbesondere in Italien, wo er bereits in der Antike kultiviert wurde. Erst im 18. Jahrhundert fand er seinen Weg nach Mitteleuropa und später in die USA, wo er besonders populär wurde.

 

In der Schweizer Küche hat Broccoli einen festen Platz. Er wird häufig als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten serviert, in Gratins verarbeitet oder als Suppe genossen. Besonders in der leichten, gesunden Küche ist er beliebt, da er reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien ist. Mit seinem feinen, leicht nussigen Geschmack passt Broccoli hervorragend zu Käse, Kartoffeln und Nüssen – typische Zutaten der Schweizer Küche.



Broccoli hat eine lange und spannende Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Ursprünglich stammt das Gemüse aus dem Mittelmeerraum, insbesondere aus Italien, wo es schon von den Römern kultiviert wurde. Die Pflanze gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eng mit dem Blumenkohl verwandt. Über die Jahrhunderte hinweg wurde Broccoli in Italien weiterentwickelt, bis er schliesslich im 16. Jahrhundert durch Katharina von Medici nach Frankreich gelangte. Von dort verbreitete er sich langsam in andere europäische Länder.

 

In die Schweiz kam Broccoli relativ spät, vermutlich erst im 19. oder frühen 20. Jahrhundert. Während lange Zeit andere Kohlsorten wie Wirz, Blumenkohl und Rosenkohl dominierend waren, begann Broccoli erst nach dem Zweiten Weltkrieg, an Beliebtheit zu gewinnen. Vor allem die verstärkte Reisetätigkeit in den 1950er- und 1960er-Jahren brachte viele neue kulinarische Einflüsse aus Italien in die Schweizer Küche.

 

Seine Popularität verdankt Broccoli nicht nur seinem feinen Geschmack, sondern auch seinem hohen Nährstoffgehalt. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Gemüse als echtes „Superfood“ etabliert, da es reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien ist. Besonders in der gesundheitsbewussten Küche der Schweiz hat Broccoli seinen festen Platz gefunden – ob als Beilage, in Suppen, Gratins oder als Hauptbestandteil von vegetarischen Gerichten.



Broccoli gehört zu den nährstoffreichsten Gemüsesorten und sollte viel häufiger auf unseren Tellern landen. Er ist eine wahre Vitaminbombe und enthält besonders viel Vitamin C, das unser Immunsystem stärkt und als Antioxidans wirkt. Bereits eine kleine Portion Broccoli kann den täglichen Bedarf an Vitamin C zu einem grossen Teil decken.

 

Auch Vitamin K ist reichlich enthalten, was wichtig für die Blutgerinnung und Knochengesundheit ist. Zudem liefert Broccoli eine gute Menge an B-Vitaminen, die für den Energiestoffwechsel und die Nervenfunktion essenziell sind.

Neben Vitaminen steckt das grüne Gemüse voller Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Kalium. Kalzium und Magnesium unterstützen die Knochengesundheit, während Kalium den Blutdruck regulieren kann.

 

Besonders interessant sind die sekundären Pflanzenstoffe wie Sulforaphan, denen eine krebshemmende Wirkung nachgesagt wird. Diese Stoffe haben antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die unsere Zellen schützen.

 

Durch seinen hohen Ballaststoffgehalt fördert Broccoli zudem die Verdauung und sorgt für eine langanhaltende Sättigung. Da er gleichzeitig kalorienarm ist, eignet er sich ideal für eine ausgewogene Ernährung.

 

Ob gedünstet, geröstet oder roh im Salat – Broccoli ist nicht nur gesund, sondern auch unglaublich vielseitig. Ein echtes Supergemüse, das wir viel öfter essen sollten!



Stilbroccoli, auch als „Broccolini“ oder „Bimi“ bekannt, ist eine spezielle Züchtung, die immer häufiger in den Regalen der Schweizer Grossverteiler zu finden ist. Im Gegensatz zum klassischen Broccoli hat Stilbroccoli längere, dünnere Stiele und kleinere Röschen. Er ist eine Kreuzung aus Broccoli und chinesischem Kai-Lan (auch Chinesischer Broccoli genannt) und wurde in den 1990er-Jahren in Japan entwickelt.

 

Der grösste Unterschied liegt in der Wuchsform: Während herkömmlicher Broccoli eine kompakte Krone aus Röschen bildet, wächst Stilbroccoli eher wie Spargel mit einzelnen, zarten Stielen, an deren Ende sich kleine Broccoli-Köpfe entwickeln. Diese schlanke Form macht ihn besonders vielseitig in der Küche. Er kann im Ganzen gegessen werden, da die Stiele nicht so dick und faserig sind wie beim normalen Broccoli.

 

Dank seines milden, leicht süsslichen Geschmacks eignet sich Stilbroccoli hervorragend zum Braten, Grillen oder Dünsten. Er bleibt auch nach dem Garen knackig und nimmt Aromen besonders gut auf. Häufig wird er als elegante Beilage in der gehobenen Gastronomie verwendet, aber auch in der Alltagsküche gewinnt er an Beliebtheit.

 

Dass es mittlerweile verschiedene Broccoli-Sorten gibt, liegt an gezielten Züchtungen, die auf unterschiedliche Eigenschaften abzielen – etwa eine zartere Textur, eine intensivere Farbe oder eine verbesserte Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse. Stilbroccoli ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Gemüse weiterentwickelt, um sowohl geschmacklich als auch in der Anbauweise den heutigen Bedürfnissen gerecht zu werden.



Broccoli, oft auch als Spargelkohl bezeichnet, ist wirklich mehr als nur eine gewöhnliche Beilage – er hat sich sowohl in der Alltagsküche als auch in der gehobenen Gastronomie einen festen Platz erobert. Seine Vielseitigkeit macht ihn zu einer beliebten Zutat in unzähligen Gerichten. In der einfachen Küche wird er oft gedämpft, blanchiert oder gebraten und findet sich in Pasta-Gerichten, Currys, Aufläufen oder als knackige Komponente in Salaten wieder. Besonders beliebt ist Broccoli in Kombination mit Käse, Nüssen oder Zitronenaromen, die seinen Geschmack perfekt ergänzen.

 

In der Sterneküche wird Broccoli dagegen auf ein neues Niveau gehoben. Spitzenköche nutzen ihn nicht nur als Gemüsebeilage, sondern verwandeln ihn in samtige Pürees, knusprige Chips oder elegante Mousses. Geröstete Broccoli-Röschen mit Trüffelbutter oder Broccoli-Schaum als raffinierte Garnitur sind nur einige Beispiele. Auch fermentierter oder roh marinierter Broccoli ist in modernen Gourmet-Restaurants zu finden, da er durch seine Struktur Aromen hervorragend aufnimmt.

 

Besonders spannend sind Kombinationen mit Meeresfrüchten wie Jakobsmuscheln oder Hummer, da sein leicht nussiges Aroma eine harmonische Ergänzung bildet. In der asiatisch inspirierten Küche wird Broccoli oft mit Sojasauce, Ingwer und Sesamöl verfeinert, während in der mediterranen Küche Olivenöl, Zitrone und Kapern seine Frische unterstreichen.

 

Der Name Spargelkohl kommt nicht von ungefähr – insbesondere der Stiel erinnert geschmacklich an grünen Spargel. Oft wird er jedoch unterschätzt oder gar weggeschnitten, dabei steckt gerade hier der intensivste Geschmack. Geschält, in Würfel geschnitten und mitgegart, wird der Stiel besonders zart und aromatisch. Wer eine Broccoli-Suppe zubereitet, sollte den Stiel unbedingt mitkochen, da er nicht nur Geschmack, sondern auch eine wunderbare Cremigkeit verleiht.

 

Ob als unkomplizierte Gemüsebeilage oder kunstvoll inszenierte Sterneküche – Broccoli zeigt, dass er in jeder Liga mitspielen kann. Mit der richtigen Zubereitung wird er zum wahren Genuss und beweist, dass auch ein vermeintlich einfaches Gemüse grosses kulinarisches Potenzial besitzt.